Covid-19-Krise und Motorfahrzeuge: Auf dem Weg zu einer neuen Mobilität?  

Die Pandemie hat auch Einfluss darauf, wie wir uns fortbewegen. Als Ergebnis sind die Unfallzahlen zurückgegangen, öffentliche Verkehrsmittel werden seltener genutzt oder es werden andere Fahrzeuge verwendet. Stehen wir vor einer Mobilitätswende? Patrick Vollmar, Leiter der Abteilung Motorfahrzeuge bei der Vaudoise, hat Antworten.


Haben die Corona-bedingten Massnahmen Einfluss auf die Autoversicherungen?  
Ja. Die Schliessung der Geschäfte hat die Nachfrage nach Autoversicherungen direkt beeinflusst. Einerseits waren die Produktionsstrassen weltweit geschlossen, Importeure mussten einen deutlichen Verzug bei der Lieferung ihrer Fahrzeuge verzeichnen. Andererseits wurde der geplante Kauf von Fahrzeugen in dieser unsicheren Zeit verschoben, sei es aus gesundheitspolitischen oder wirtschaftlichen Gründen. Auch der Strassenverkehr war direkt betroffen: Es gab logischerweise und zum Glück weniger Unfälle und Schadenfälle.  

Hat sich das Fahrverhalten im Strassenverkehr denn seit einem Jahr generell verändert?
In der Tat hatten wir, was die Mobilität betrifft, eine kleine Revolution in der Schweiz. Viele Leute sind von öffentlichen Verkehrsmitteln auf individuelle Transportmittel umgeschwenkt. Vor allem die Nachfrage nach Versicherungsschutz für Zweiräder, motorisiert oder nicht, ist stark gestiegen.

Der Jahresbericht des Global Carbon Projects (GCP) von Anfang März zeigt einen noch nie erreichten Rückgang der fossilen CO2-Emissionen um 7 % im Jahr 2020. Treiber dieser Entwicklung ist laut dieses Berichts vor allem der Strassenverkehr (inklusive Warentransport), der durch die Pandemie sozusagen ausgebremst wurde. Kann diese Nachricht zu einer nachhaltigeren Form der Mobilität führen?
Schon seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass das Bewusstsein für Umweltfaktoren in der Schweiz steigt, auch bei Automobilen. Der rasante Anstieg beim Absatz von neuen E-Autos belegt dies eindrücklich: 2019 plus 160 %, 2020 plus 50 %. Im vergangenen Jahr hatten knapp 30 % aller Neufahrzeuge einen alternativen Antrieb, Elektro, Hybrid, Gas oder Wasserstoff. Wir sehen also einen echten Wandel auf dem Markt, der in den kommenden Jahren anhalten wird. Die in Europa und der Schweiz eingeführten neuen Vorschriften zur CO2-Reduzierung werden ebenfalls zu einer Umkehr zu einer umweltfreundlicheren Mobilität beitragen.

30 % der 2020 verkauften Fahrzeuge sind Modelle mit alternativen Energien.

Hat die Vaudoise angesichts der anhaltenden Covid-19-Krise ihre Versicherungslösungen für Motorfahrzeuge geändert?
sollen zuverlässig und nachhaltig sein und ein gleichbleibendes Sicherheitsniveau bieten, unabhängig von den auftretenden Schwierigkeiten. Und das gilt nicht nur für die Fahrzeugdeckungen. Aktuell sind unsere Produkte perfekt an diese Bedingungen angepasst.

Patrick Vollmar
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