MITTWOCH 05 AUGUST 2026

Burnout: Warum sind fleissige Menschen besonders gefährdet?

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KURZ GEFASST
Besonders engagierte Mitarbeitende neigen am ehesten zu Erschöpfung. Sie haben oft Mühe, abzuschalten, stellen übertriebene Ansprüche an sich selbst oder haben das Gefühl, nie genug zu tun. Diese Faktoren erhöhen das Risiko für ein Burnout.

Wenn Hingabe zum Risikofaktor wird

Motivierte, engagierte und qualitätsbewusste Mitarbeitende sind in jedem Betrieb Gold wert. Dieses Engagement kann jedoch problematisch werden:

In einem immer anspruchsvoller werdenden Arbeitsumfeld stossen manche Mitarbeitenden an ihre Grenzen und überschreiten diese sogar. Oft haben sie Schwierigkeiten, nach Feierabend abzuschalten. Mit der Zeit kann diese Hingabe zu einer Überlastung und dann zur Erschöpfung führen.

Eine schleichende Krankheit

Ein Burnout wird nicht von einem einzigen Ereignis ausgelöst, vielmehr entwickelt sich die Krankheit schleichend, wenn die physischen und psychischen Ressourcen abnehmen.

Die ersten Anzeichen sind relativ unauffällig: anhaltende Müdigkeit, ungenügende oder unmögliche Erholung, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder das Gefühl, sich für die gleichen Ergebnisse immer mehr anstrengen zu müssen. Mit der Zeit verschlimmern sich die Symptome und führen zu einer anhaltenden körperlichen, emotionalen und mentalen Erschöpfung.

Da sie ihre Arbeit oft bis zur Selbstaufgabe erledigen, neigen die Betroffenen dazu, die Anzeichen zu ignorieren oder als vorübergehend abzutun. Dies führt dazu, dass sie selbst nicht erkennen, dass sie krank sind.

Perfektionismus: Stärke und Schwäche zugleich

Burnout hat oft einen Sparringpartner: den Perfektionismus.

Gute Arbeit abliefern zu wollen, ist zwar eine Stärke. Wer eine Aufgabe aber nur abgeben kann, wenn sie perfekt ist, wem Fehler unerträglich werden oder wem es nie gut genug ist, dem wird der Drang zur Perfektion schnell zum Fallstrick.

Perfektionistische Mitarbeitende setzen sich häufig (zu) hohe Standards, stecken (zu) viel Energie in Details und haben Mühe, Aufgaben zu delegieren. Freilich ist ein gewisser Perfektionismus in bestimmten Situationen durchaus gewünscht. Wer sich aber keine Auszeiten einrichtet, die für das psychische Gleichgewicht notwendig sind, riskiert Überlastung und letztendlich ein Burnout.

Ein Thema für Mitarbeitende und Unternehmen

Berufliche Erschöpfung betrifft nicht nur die jeweilige Person – Langzeitabsenzen, Motivationsverlust, Leistungseinbussen oder Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit können sich erheblich auf die Teamleistung und auf das gesamte Unternehmen auswirken.

Firmen, die in die Prävention investieren, sorgen deshalb für ein gesünderes, nachhaltigeres und motivierendes Arbeitsumfeld.

Besser verstehen, besser vorbeugen

Je früher Warnsignale erkannt werden, desto grösser ist der Handlungsspielraum, bevor es zum Burnout kommt. Mitarbeitende müssen lernen, mit Druck umzugehen, ihre Grenzen zu kennen und sich ausreichend zu erholen, um ihre Gesundheit langfristig zu schützen.

Dieses Thema wird in einem Webinar der Corporate Health Services behandelt. Es geht dabei um Perfektionismus und dessen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Im Webinar geben unsere Expertinnen und Experten konkrete Anhaltspunkte, um diese Zusammenhänge besser zu verstehen und Burnouts vorzubeugen.

Am Webinar zu Perfektionismus teilnehmen

Die Corporate Health Services sind für Sie da

Corporate Health Services (CHS) ist eine Marke der Vaudoise Services AG, die auf Prävention, das Management und die Begleitung von Absenzen spezialisiert ist. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten unterstützen Unternehmen dabei, Gesundheit am Arbeitsplatz nachhaltig zu fördern, um das Wohlbefinden der Mitarbeitenden und die Geschäftskontinuität zu schützen.

Denn schliesslich beginnt ein gesundes Unternehmen mit gesunden Mitarbeitenden.

 

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